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Der Wind weht, wann er will und nicht dann, wenn er soll und wir gerade Strom benötigen – deswegen sind Windkraftanlagen (WKA) unzuverlässige Stromlieferanten! Dieser Strom kann nicht nachfragegerecht erzeugt und auch nicht gespeichert werden, wenn gerade kein Bedarf ist.

Es kann deswegen auf kein konventionelles Kraftwerk verzichtet werden, weil auch bei Windstille die Versorgungssicherheit gewährleistet sein muss.“ (EWE-Chef Dr. Brinker)

Die RWE-Net muss für 1 MW Windenergie 0,8 MW andere Kraftwerke aufrüsten, um die enorm starken Lieferschwankungen durch die WKA beherrschbar zu machen. Wird deswegen nicht gerade über die Verlängerung der AKW nachgedacht?


Die Windkraftlobby unterstellt fälschlich, dass die Wertigkeit der an Windenergie erzeugten MWh derjenigen aus Primärenergie (Kohle, Öl, Gas, Kernenergie) entspräche.

Ein Beispiel zum Nachdenken:

  • Im Mai 2006 waren 18,9 GW Windkraft-Leistung installiert, sie lieferten die Arbeit von 3.009 GWh.

  • Im Mai 2009 waren 24,1 GW installiert, die aber nur eine Arbeit von 2.962 GWh lieferten.

Wie wir sehen, hat die installierte Mehrleistung sogar noch weniger Arbeit abgeliefert!


Im Jahr 2002 lieferten die WKA 20 TWh – das sind nur 0,8 % der 2.500 TWh des Gesamt-Energie-Verbrauchs, oder 3,6 % der 550 TWh des Gesamt-Strom-Verbrauchs.

Im Jahr 2005 gab es lediglich nur 1.438 Volllaststunden – und das bei 8.760 Betriebsstunden (365 Tage á 24 Stunden), wo jeder Bürger elektrische Leistung (MW) und elektrische Arbeit (MWh) benötigt und zur Verfügung gestellt haben will.“ (Dipl. Ing. Walter Hoffmann)

Windkraftanlagen vermögen nur Brennstoff einzusparen, jedoch keine Kraftwerksleistung, was den Wert des in solchen Anlagen erzeugten Stromes entsprechend mindert.“ (Prof. Dr. Dieter Schmidt, Lehrstuhl für Energiewirtschaft)


Windräder stehen nicht da, wo Energie gebraucht wird, sondern da, wo sie genehmigt und gebaut werden dürfen. Ganz sicher nicht in der Nähe von Villen der Prominenz aus Politik und Wirtschaft.

Zum Transport muss nun die Generatorspannung (400-700 V) – je nach Entfernung zum Einspeisepunkt – hochtransformiert werden, auf 30 kV bis 380 kV. Dazu braucht man ein entsprechendes Umspannwerk mit Tranformator und Leistungsschalter sowie Hochspannungsleitungen.

Die konventionellen Kraftwerke können nicht einfach ein- und ausgeschaltet werden und bei Überlastung des Netzes sprechen Sicherheitssysteme an.

„Die Windenergie bringt die Stromnetze an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Immer häufiger kommt es zu Gefährdungen oder Störungen des Netzbetriebes.“

„Am 2. Weihnachtsfeiertag 2009 liefen die Windräder auf Hochtouren und produzierten mehr Strom als erforderlich. Der Preis für Windstrom fiel ins Bodenlose. Mehr noch – wer Windstrom abnahm, bekam Geld dazu!“ (Vattenfall Europe, Handelsblatt 08. Januar 2010)


Windenergie ist für die beabsichtigte „Energiewende“ unabdingbar?

Die Rede ist nicht von einer Strom-, sondern von einer Energie-Krise. WKA erzeugen Strom, aber der spielt mit einem Anteil von ~17% der Endenergie nur eine Nebenrolle. In modernen Industriestaaten wird Energie hauptsächlich in Form von Öl und Gas verbraucht. Die Zunahme des Stromverbrauchs steigt zur Zeit fünfmal schneller als die gesamte Stromerzeugung aus Windkraft.

Die „Windmüller“ schert das allerdings wenig. Sie erhalten in jedem Fall die im EEG vorgesehenen festen Vergütungssätze für Windstrom und haben auch kein Interesse daran, die Räder (wegen der niedrigen Preise) abzuschalten. Tragen müssen die Kosten die Netzbetreiber, die sie natürlich auf die Stromkunden = Endverbraucher umlegen.



Recherchiert und zusammengestellt von Axel Kühnert, Kirberg (gelernter Elektromaschinen- und Transformatorenbauer, Dipl. Ing. Elektrotechnik); Stand: 04.02.2010.