Der Ketternschwalbacher Wald

Hier lesen Sie einen Auszug aus dem Buch "Hünstetten - Leben im Grün der Wiesen und Wälder"

Der Wald - Erholungsraum und Wirtschaftsfaktor.

Fast genau die Hälfte der Fläche Hünstettens ist Waldgebiet, wobei etwas über 2000 ha wirtschaftlich genutzte und gepflegte Fläche ist. Kein Wunder, dass allen Besuchern Spaziergänge, Wanderungen oder Fahrradtouren auf den ausgedehnte Waldwegen in positiver Erinnerung bleiben. (...)

Über den Wald kann man natürlich heute auch nicht sprechen, ohne auf die umweltbedingten Schädigungen einzugehen. Solche Schäden gibt es sicher auch im Hünstetter Wald. Aber die umliegenden Erhebungen entfalten eine gewisse Schutzfunktion gegen schädigende Umwelteinflüsse aus den Industrien im Rhein-Main-Gebiet, so dass die festellbaren negativen Veränderungen rund 10 Prozent unter dem Durchschnitt der Wälder im Taunus liegen. Die Situation ist also vergleichsweise besser, aber keinesfalls ideal. Für die Hünstetter Bürger, für die der Wald ja ein wichtiger Teil ihrer Lebensqualität darstellt - in seiner Schutzfunktion ist er geradezu lebensnotwendig - gibt es also gute Gründe alle Maßnahmen zum Abbau zur Luftverschmutzung zu begrüßen und zu unterstützen.

Wald in Hünstetten - also keine weltferne, beschützte Oase, aber doch ein weitgehend intakter Lebensraum für Tiere und Pflanzen, ein Gebiet der Erholung für die Menschen, prägend im Leben der Gemeinde.


Auszüge aus dem Buch „
Hünstetten - Leben im Grün der Wiesen und Wälder", Hünstetten 1997 / Autoren: Werner Gros, Rudolf P. Wuschek